Emil

GREIFT NACH DEN STERNEN

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Darsteller:

  1. Der junge Emil – ca. 40 Jahre alt, Drei-Tage-Bart, eher ein Einzelgänger, dabei sympathisch
  2. Der alte Emil – ca. 60 Jahre alt, Typ Seemann

Darstellerin:

  1. Anna – ca. 35 Jahre alt, hübsch, sehr krank (bleibt undefiniert), was man ihr aber nicht ansieht
  2. Die ältere Dame – ca. 60 Jahre alt, nett und aufgeschlossen

Musiker:

  1. Klavier (oder Flügel) & Fender Rhodes
  2. Bass-Klarinette & Sopran-Saxophon
  3. Keyboard & Percussion

(Alternativ sind Playbacks möglich.)


Alles zum Anhören:


Inhalt:

Emil ist etwa 40 Jahre alt, ein netter Typ mit Drei-Tage-Bart. Er ist eher ein Einzelgänger, liebt das Meer und arbeitet am liebsten im Hafen am Bau seines eigenen Bootes. Seine Freundin Anna ist quirliger als er, doch sie ist seit einiger Zeit sehr krank.
Als sie ihn eines Tages verlässt, sagt sie der Grund sei ihr Wunsch, trotz der Krankheit noch einmal die Welt alleine erobern zu wollen. Emil lässt sie – wenn auch gekränkt – ziehen, da die oft rastlose Anna in seinen Augen schon immer zu etwas Großem bestimmt war.
Auch wenn es ihn bisher nie vom Meer weggezogen hat verspürt er nun auch den Wunsch, einmal auszubrechen um die eigenen Grenzen auszuloten. Allerdings muss er schon bald feststellen, dass er ganz anders ist als so viele Menschen, die große Karriere machen. Schließlich baut er sein Boot fertig und fährt damit hinaus aufs Meer, wo er schon immer seinen Frieden gefunden hat.

Emil ist nun etwa 60 Jahre alt. Als er wieder auf seinem Boot sitzt, grübelt er darüber was wohl aus Anna geworden ist. Er stellt sich vor, wie sie ihm eines Tages erzählt, was sie alles erlebt hat. Von diesem Gedanken beflügelt beschließt er, sie endlich zu suchen.
Doch die Suche bleibt erfolglos. Schließlich erscheint ihm Anna jedoch wie in einem Traum. Emil erfährt, dass sie ihn verlassen hatte, um sich selbst das Leben zu nehmen. Die Verschlimmerung ihrer Krankheit und die Schmerzen hatten ihr die Perspektive für eine erträgliche Zukunft geraubt. Sie hätte ihm nichts von ihren wahren Plänen erzählen können, da er deren Umsetzung sicher hätte verhindern wollen.
Emil fühlt sich betrogen und flüchtet hinaus aufs Meer. Bald darauf stürzt er sich plötzlich von seinem Boot aus ins kalte Wasser. Es sieht so aus, als hätte auch er den Freitod gewählt, doch er taucht durchnässt aber glücklich wieder an Land auf. Er verzeiht Anna sogar, da er ihre Entscheidung aufrichtig verstehen kann.
Befreit von diesem versöhnlichen Abschied trifft er auf eine freundliche Dame in seinem Alter, die besorgt ein unbemanntes Boot am Ufer beobachtet hat. Gemeinsam gehen sie spazieren, denn Emil würde ihr gerne alles erzählen.


  1. Ouvertüre (Instrumental)
  2. Flieg doch (Emil)
  3. Für mich (Anna)
  4. Für mich – Reprise (Emil)
  5. Sterne greifen (Emil)
  6. Irgendwie anders (Emil)
  7. Eigene Wahrheiten (Anna/Emil)
  8. Nachtflug (Instrumental)
  9. Zur See (Instrumental) 
  10. Am Ende der Reise (Emil)
  11. Eigene Wahrheiten (Instrumental) 
  12. Fast ein Leben lang (Emil)
  13. Sterne greifen (Instrumental)
  14. In mir (Anna)
  15. Eigene Wahrheiten – Reprise (Emil)
  16. Über Bord (Instrumental)
  17. Finale (Emil)
  18. Zur See – Reprise (Instrumental)

1. Ouvertüre (Instrumental)

– Hafenumgebung –

Emil ist ca. 40 Jahre alt, ein netter Typ mit Drei-Tage-Bart. Er ist eher ein Einzelgänger, liebt das Meer und arbeitet am liebsten im Hafen am Bau seines eigenen Bootes. Seine Freundin Anna ist quirliger als er, doch sie ist seit einiger Zeit sehr krank.
Als Emil wieder einmal im Hafen an seinem Boot zimmert, kommt Anna zu ihm. Sie wirkt bedrückt und sieht geschwächt aus. Bei ihrem Anblick fragt er, ob es ihr aufgrund der Krankheit schlechter geht. Sie verneint dies glaubhaft und sagt nach einigem Zögern, dass sie ihn verlassen will. Während Emil sich auf dem weiten Meer gerne klein fühlt, möchte sie sich noch einmal trotz der Krankheit „groß“ fühlen. Noch einmal möchte sie nach den Sternen greifen und sie erklärt weiter, dass sie dafür hinaus in die Welt gehen muss und dies nur ohne ihn kann. Emil ist geschockt und bekommt kein Wort heraus.
Sie will schon wieder gehen, da singt er:

2. Flieg doch (Emil)

Du wolltest schon immer höher hinaus
Dass dieser Moment kommt hab ich längst gewusst
Ich will es nicht leugnen, du bist was Besonderes
Flieg, flieg doch, nichts hält dich auf
Flieg doch zu den Sternen, nur komm auch wieder zurück
Flieg doch soweit du kommst, ich wünsche dir viel Glück
Du hast mal erzählt, dass du davon träumst
Nach hinten zu blicken und die Grenzen zu sehen
Wie sie langsam verschwinden je weiter du kommst
Flieg, flieg doch, nichts hält dich auf
Flieg doch zu den Sternen, nur komm auch wieder zurück
Flieg doch soweit du kommst, ich wünsche dir viel Glück
Sieh, sieh du hast Flügel, sie wuchsen über Nacht, wer hätte das gedacht
Geh und lerne zu fliegen, es kann nicht so schwer sein, das Landen ist die Kunst
Flieg doch zu den Sternen, nur bitte komm zurück
Flieg doch soweit du kommst, ich wünsche dir viel Glück
Flieg doch zu den Sternen, nur komm auch wieder zurück
Flieg doch soweit du kommst, ich wünsche dir viel Glück

(Lied Ende)

Anna ist gerührt, weil Emil sie im Guten gehen lassen will. Sie verspricht dass sie sich wiedersehen werden und versichert, dass er immer der Einzige für sie bleiben wird.

3. Für mich (Anna)

Ich gehe nur weil ich nicht bleiben kann
Ich gehe auch wenn du der Einzige bist
Für mich geht es nur ohne dich
Auch wenn du der Richtige bist
Für mich, für mich
Ich gehe auch wenn ich zu gerne blieb
Da du noch immer der Einzige bist
Doch für mich geht es nur ohne dich
Auch wenn es vielleicht nicht richtig ist
Geh ich auch für dich

(Lied Ende) 

Sie ist weg und Emil bleibt zurück. Er grübelt über die Worte „geh ich auch für dich“ nach – dann singt er:

4. Für mich – Reprise (Emil)

Du gehst also nur weil du nicht bleiben kannst
Auch wenn ich der Einzige bin
Für dich geht es nur ohne mich
Es stimmt das alles klingt nicht richtig
Für mich, für mich

(Lied Ende)

Zunehmend verärgert zweifelt Emil daran, ob es richtig war Anna so gehen zu lassen.
Schließlich denkt er: Noch nie ist er selbst hinaus in die Welt gegangen, nur um egoistisch nach dem Glück zu suchen. Immer wollte er lediglich sein eigenes Boot um auf dem Meer seinen Frieden zu finden. Nun hat es ihn gepackt: Er glaubt, dass auch er losziehen sollte, um in der Welt da draußen etwas zu erreichen. Er legt die Arbeit kurz entschlossen nieder und lässt das halb fertige Boot zurück.

5. Sterne greifen (Emil)

Ich werde auch nach Sternen greifen
Ich bin bereit, halte nicht länger still
Ich werd wie du nach Sternen greifen
Dies ist der Weg den ich jetzt gehen will

(Musik spielt weiter) 

Emil rennt zuversichtlich weg.
Zur Musik wird die Bühne geleert.

(Musik Ende)

– Leere Bühne –

Nachdenklich kehrt Emil zurück. Die schnell-lebige Welt von Karrieristen ist nicht die seine. Zu viele Menschen, zu viele Eindrücke. Er will sich nicht einer Ellbogen-Gesellschaft anpassen. Er spürt, dass er nicht aus Angst vor Herausforderungen fliehen will, weiß jedoch auch, dass er es langsam angehen muss.

6. Irgendwie anders (Emil)

Inmitten dieses Tunnels erahnt ihr schon das Licht
Das größte Hindernis versperrt euch nicht die Sicht
Seid schneller als die Anderen, tut mehr als eure Pflicht
Ihr geht nie einen Umweg und Rücksicht kennt ihr nicht
Ich bin irgendwie anders, ein Jäger im falschen Revier
Was suche ich noch hier, wollte nur so sein wie ihr
Doch das war ich nie, es führt mich nirgens hin
Auch du hast mal gesagt, dass ich anders bin
Mut ist eine Tugend, Risiko erlaubt
Doch wirklich weit hab ich mich bisher nicht getraut
So war es bis vor kurzem, so soll es nie mehr sein
Langsam aber sicher, was trügt ist nur der Schein
Ich bin irgendwie anders, ein Jäger im falschen Revier
Was suche ich noch hier, wollte nur so sein wie ihr
Doch das war ich nie, es führt mich nirgens hin
Auch du hast mal gesagt, dass ich anders bin

(Lied Ende) 

Emil stolpert über ein Werkzeug, das er für den Bau seines Bootes benutzt hatte.
Er weiß nicht, woran er glauben soll. Schließlich erscheint ihm Anna wie in einem Traum.

7. Eigene Wahrheiten (Anna/Emil)

-Anna-
Manchmal weiß man nicht wohin, manchmal sieht man nicht den Sinn
Und hört schließlich viele Stimmen die sich nicht einig sind
Es wird viel behauptet und sogar versprochen, du kannst glauben oder nicht
Doch es gibt eigene Wahrheiten, du musst suchen und wirst sie finden
Sie sind nur für dich allein, so werden meine andere sein
Hast du deine dann entdeckt, halt sie nicht in dir versteckt
Manche haben eine größte Wahrheit, von jedem Zweifel für immer befreit
-Emil-
Diese sollte einen niemals betrügen, es gäbe wenig das übrig bleibt
-Anna-
Es wird viel behauptet und sogar versprochen, du kannst glauben oder nicht
Doch es gibt  -Beide-  eigene Wahrheiten, du musst suchen und wirst sie finden
Sie sind nur für dich allein, so werden meine andere sein
-Emil-
Meine größte Wahrheit geb ich zu, meine größte Wahrheit das bist du!

(Lied Ende) 

– Am Boot –

Emil beschließt, sich wieder seinem Boot zu widmen und er will nun keine Zeit mehr verlieren.
Zur Musik baut er es komplett fertig und schreibt schließlich den Namen „Anna“ darauf.

8. Nachtflug (Instrumental)

– Auf offener See –

Mit seiner „Anna“ fährt Emil zum ersten Mal hinaus auf das weite Meer.

9. Zur See (Instrumental)

Stille auf offener See. Nach einiger Zeit singt Emil:

10. Am Ende der Reise (Emil)

Ich weiß noch dass wir damals den Kurs nicht wirklich kannten
Und unser Ruder möglichst auf Mittelstellung hielten
Solang es vorwärts ging, Wind in die Segel blies
Man Leuchttürme sah, war Strömung auch egal
Doch ein Ziel wurde langsam für dich dennoch wichtig
Die Schönheit eines Weges wich der Frage nach dem Sinn
Es kommt immer die Stelle wo man zwei Richtungen sieht
Ich wartete auf Fügung und hab dich ziehen lassen
Alles was ich wünsche ist ein Lächeln im vorbeigehen
Wenn wir uns wiedersehen am Ende der Reise
Alles was ich wünsche ist dass du mich noch erkennst
Und mir alles erzählst am Ende der Reise
Auch ich fand eine Richtung, doch Wasser wurde unruhig
Wellen schlugen höher und Wind war plötzlich Sturm
Dahinter ging es weiter und ich glaube fest daran
Ein Weg kann schon bereits zum Ziel dazu gehören
Alles was ich wünsche ist ein Lächeln im vorbeigehen
Wenn wir uns wiedersehen am Ende der Reise
Alles was ich wünsche ist dass du mich noch erkennst
Und mir alles erzählst am Ende der Reise
Es würd mich für dich freuen wenn du angekommen bist
Du nicht mehr suchen musst weil du dich gefunden hast
Bestimmt kannst du behaupten, viel erlebt zu haben
Erzähl mir die Geschichten, ich hör dir gerne zu
Alles was ich wünsche ist ein Lächeln im vorbeigehen
Wenn wir uns wiedersehen am Ende der Reise
Alles was ich wünsche ist dass du mich noch erkennst
Und mir alles erzählst am Ende der Reise

(Lied Ende)

Die Bühne ist komplett dunkel.

11. Eigene Wahrheiten (Instrumental)

Nur langsam kommt wieder Licht und man sieht immer noch das gleiche Bild, Emil sitzt auf seinem Boot auf offener See, jedoch: jetzt ist er ein etwa 60 jähriger Mann!
Er denkt daran, was wohl aus Anna geworden ist. Warum hat sie sich nie wieder bei ihm gemeldet?

12. Fast ein Leben lang (Emil)

Die Zeit mit dir war schön, ich muss leider gehen
Kurz und schmerzlos, wir werden uns nicht mehr sehen
So oder ähnlich hast du mich zurück gelassen
Ich hab’s nicht verstanden doch konnte dich nicht hassen
Ich sollte dich endlich suchen, da sind so viele Fragen
Und immernoch die Angst du könntest Schlimmes sagen
Du hattest deine Gründe, es werden gute sein
Ich bin wohl zu blind, sie fallen mir nicht ein
Fast ein Leben lang dachte ich nur an dich
Du warst damals alles, deine Welt groß für mich
Ich wollte nur bei dir sein, der Rest war mir egal
Das hat sich nie geändert, ich habe keine Wahl
Wo lebst du wohl heute, siehst du jetzt anders aus
So viele Talente, ich hoffe du machst was draus
Wolltest nach den Sternen greifen, nach einem der ganz oben steht
Es ist gut wenn man den Weg sieht, noch besser wenn man ihn geht
Fast ein Leben lang dachte ich nur an dich
Du warst damals alles, deine Welt groß für mich
Ich wollte nur bei dir sein, der Rest war mir egal
Das hat sich nie geändert, ich habe keine Wahl

(Lied Ende)

– An Land –

Emil ist plötzlich ganz aufgeregt: Er muss Anna finden! Auch wenn sie nie zu ihm zurückgekehrt ist, will er sie unbedingt noch einmal sehen. Er rudert schnell an Land und verlässt hastig sein Boot.
Freudig macht er sich ohne jeden Plan auf die Suche.
Sterne werden eingeblendet. Er greift einzeln danach, doch sobald er einen berüht erlischt dieser sofort. Am Ende bleibt kein einziger Stern mehr übrig. Die Suche ist erfolglos.

13. Sterne greifen (Instrumental)

Gescheitert geht Emil fort.
Anna betritt die Bühne und singt ihr großes Solo:

14. In mir (Anna)

Wie soll ich das erklären einem Mensch der so wichtig ist
Wie soll er denn verstehen dass dieser Sturm jede Hoffnung verweht
Wenn keine Wunder geschehen und nur das Warten mir bleibt
Auf Gnade durch Erlösen wenn der Herr meiner Sinne endlich geht
Ich gehe nun in Dankbarkeit für all die Zeit mit dir
Ich geh nicht ganz allein ich nehm sie mit in mir
Wenn der Körper immer mehr streikt weil er das nicht halten kann
Wird Fühlen zum Verhängnis und das Dasein verliert seinen Wert
Wenn keine Wunder geschehen und nur das Warten mir bleibt
Wird Ohnmacht zum Verlangen falls der Herr meiner Sinne wiederkehrt
Ich gehe nun in Dankbarkeit für all die Zeit mit dir
Ich geh nicht ganz allein ich nehm sie mit in mir
Du hast gesagt dass wir Glückskinder sind und ich wollte dran glauben mit dir
Du warst so sicher dass alles gut wird, bitte verzeihe mir
Ich gehe nun in Dankbarkeit für all die Zeit mit dir
Ich geh nicht ganz allein ich nehm sie mit in mir

(Lied Ende)

Emil tritt auf und kann Anna sehen wieder wie in einem Traum. Sie erklärt ihm, dass sie damals eine Prognose bezüglich ihrer Krankheit bekommen hatte, die ihr jegliche Perspektive für eine erträgliche Zukunft geraubt hatte. Leidend unter großen Schmerzen hatte sie schließlich den Entschluss gefasst sich selbst das Leben zu nehmen. Da er dies niemals zugelassen hätte, hatte sie schweren Herzens beschlossen ihn vorher zu verlassen.
Anna verschwindet. Emil fühlt sich schlimm betrogen. Er will sie zur Rede stellen, doch sie ist nicht mehr da.

15. Eigene Wahrheiten – Reprise (Emil)

Manche haben eine größte Wahrheit, von jedem Zweifel für immer befreit
Diese sollte einen niemals betrügen, es gäbe wenig das übrig bleibt
Es wird viel behauptet und sogar versprochen, du kannst glauben oder nicht
Doch es gibt eigene Wahrheiten, du musst suchen und wirst sie finden
Sie sind nur für dich allein, so werden meine andere sein
Meine größte Wahrheit geb ich zu, meine größte Wahrheit das WARST du

(Lied Ende)

– Auf offener See –

Emil besteigt erneut sein Boot um auf die offene See hinaus zu fahren.
Dort hört er auf zu rudern und gedankenverloren scheint er zu verzweifeln.
Plötzlich springt er unerwartet über Bord. Es sieht aus, als ob er auch des Lebens müde sei.

16. Über Bord (Instrumental)

– An Land –

Die Bühne ist einige Zeit komplett dunkel.
Sobald wieder Licht kommt, ertönt hoffnungsvolle Musik und Emil erscheint von weitem.
Völlig nass, aber wohlbehalten an Land wirkt er wider Erwarten befreit und lebendig.
Sterne werden erneut eingeblendet. Er greift einzeln danach und nun werden es immer mehr sobald er einen berührt. Am Ende sieht man unzählbar viele Sterne.

17. Finale (Emil)

Nein ich hätte dich niemals so von mir gehen lassen
Es stimmt ich hätte versucht dich abzuhalten
Dass du schließlich nicht mehr wolltest das kann ich wohl erfassen
Anna ich versteh dich, endlich, jetzt und hier, Anna ich verzeihe Dir

(Lied Ende) 

Black.

18. Zur See – Reprise (Instrumental)

Das Licht geht wieder an. Eine freundlich aussehende Dame in Emils Alter kommt zu ihm und erzählt aufgeregt, dass sie beobachtet hat wie ein Boot führerlos angespült wurde. Nun fragt sie sich, ob jemandem ein Unglück widerfahren ist. Emil antwortet, dass sich dieser Jemand in jeder Hinsicht selbst gerettet hat. Die Dame ist ein wenig verwirrt und Emil bietet an, ihr alles zu erzählen wenn sie Lust auf einen gemeinsamen Spaziergang mit ihm hat.
Sie überlegt nicht lange und beide gehen gemeinsam los.

Ende.